Mittwoch, 15.10.2014

 

Der heutige Tag fing richtig schön an: Ein alter Kollege von Ingo macht zurzeit gerade mit einem Kumpel Urlaub auf Teneriffa, und die beiden haben uns auf der Amazone besucht. Es gab viel zu erzählen. Es war schön, zusammen zu lachen, und die Zeit verging viel zu schnell.

Kaum waren die zwei von Bord, klingelt das Telefon und Senor Eduardo, der Segelmacher, kündigt sein Erscheinen an. 15 Minuten später kam er an Bord. Leider spricht er kein Englisch und wir kein Spanisch. So haben wir ihm mit Händen und Füßen erklärt, was repariert, bzw. neu angefertigt werden soll. Er hat die Spritzkappe, die Kuchenbude und das Bimini mitgenommen, um die Reißverschlüsse auszutauschen. Wir hoffen, dass er alles so verstanden hat, wie wir es gemeint haben. Am Freitag soll alles fertig sein, es bleibt spannend.

Anschließend haben wir uns auf den Weg zur Zahnärztin gemacht. Die Factura, die Rechnung, musste ja noch abgeholt werden. Von dort geht es weiter zum Yachtausrüster - das RM 69 wartet dort auf uns. Zurück an Bord legen wir eine kurze Verschnaufpause ein. So eine Siesta ist eine richtig gute Sache, wir haben uns inzwischen schon ganz gut an diesen spanischen Lebensrhythmus gewöhnt.

Dann heißt es aber wieder fleißig sein. Ingo kümmert sich um den Austausch des WCs. Ich gehe in die Stadt. Santa Cruz gefällt mir gut, nicht so groß wie Las Palmas. Trotzdem gibt es aber viele schöne Geschäfte, Cafés, begrünte Plätze und Straßenzüge. Der Oleander duftet herrlich.  

 

Matthias, Reinhard und der Skipper:

 

Ingo hat diesen Turm, der ganz in der Nähe der Marina steht "Big Ben" getauft. Jede Viertelstunde lässt die Uhr etwas von sich hören:

 

Ohne Spritzkappe und Bimini sieht die Amazone ziemlich nackt aus. Vorübergehend spendet uns diese Plane Schatten. Ihre eigentliche Aufgabe soll es demnächst sein, Regenwasser aufzufangen: