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Dienstag, 17.03.2015

 

Es gibt schönere und vor allem ruhigere Buchten zum Ankern, als die Simpson Bay. Und so verlassen wir am frühen Morgen den niederländischen Teil der Insel (Sint Maarten) und fahren in den französischen Teil (Saint-Martin). Bei flauem Wind legen wir die zehn Seemeilen unter Motor zurück. In der großen, geschützten Bucht bei Marigot, der Hauptstadt des französischen Teils der Insel, finden wir in dem großen Ankerfeld einen schönen Platz auf vier Meter tiefem, türkisblauem Wasser.

Hier gibt es dann ein Wiedersehen mit Dörte und Paul, die mit ihrer "man suutje" auch hier ankern. Fast hätten wir uns knapp verpasst, weil die beiden heute noch weiter segeln. Unser letztes Treffen ist schon ein paar Wochen her und so gibt es viel zu erzählen. Bei einem kleinen Spaziergang durch Marigot und einem Restaurantbesuch geben sie uns Tipps rund ums Wäschewaschen, einkaufen und Diesel tanken und erzählen uns, wo es die leckersten Brötchen gibt. Wir lernen auch den hiesigen Trans Ocean Stützpunktleiter kennen, der in Marigot verschiedene Serviceleistungen rund um den Wassersport anbietet.

Wir sind also kaum angekommen und schon über die wichtigsten Dinge im Leben eines Fahrtenseglers im Bilde! Alsbald müssen wir uns aber auch schon verabschieden, die "man suutje" wartet - es soll ja heute noch weiter gehen. Im Verabschieden sind wir schon ganz gut, kurz und möglichst schmerzlos muss es sein und immer in der Hoffnung auf ein Wiedersehen.

Anschließend haben wir im Büro der Marina Port La Royale am PC die Ein- und Ausklarierung erledigt. Da wir uns ja auf europäischem Gebiet befinden, ist es hier ein vereinfachtes Verfahren. Zurück an Bord gehen wir eine Runde schwimmen, und dann kümmert sich Ingo um eine Internetverbindung, für die Einstellung der Fotos und Beiträge ins Netz.

 

Gastlandflagge setzen macht offensichtlich immer noch Spaß:

 

Gestrandet in der Marigot Bay bei Saint Martin:

 

Ein Wiedersehen mit Dörte und Paul: